Stadionsanierung




Panoramablick Westsachsenstadion


1. Bauabschnitt (Gästezugang + Sanitäranlagen)

2. Bauabschnitt (Gästeblock)

3. Bauabschnitt (Tribünen)

05.09.2011 Umbau zu teuer: Wesa wird nicht modernisiert, FSV bleibt im Sojus
Es ist das Ende einer Ära: Der FSV wird nie wieder im Westsachsenstadion spielen. Am Montagvormittag verkündete die Stadtspitze den Modernisierungsstopp. Neueste Berechnungen hätten ergeben, dass sich die auf 15 Millionen Euro veranschlagten Baukosten verdoppeln würden. Damit bleibt das Sportforum zumindest solange FSV-Heimstätte, wie der Verein in Ober- oder Regionalliga spielt. Sollte der Aufstieg in die dritte Liga gelingen, könnte ein neues Stadion auf der grünen Wiese errichtet werden. „Wir werden den FSV nicht hängen lassen“, versprach Oberbürgermeisterin Pia Findeiß vor Journalisten im Rathaus. Das alte Wesa bleibt als Sportstätte erhalten. Knapp fünf Millionen wurden schon verbaut, mehr als die Hälfte waren Fördergelder. Bis zum Frühjahr soll das Stadion so "glatt gebügelt" sein, dass es für Vereine wieder nutzbar ist.
Quelle: Radio Zwickau


16.03.2011 Schwarzer Tag für FSV: CDU sagt Nein zum Sportforum!
Die Bäume mussten bereits weichen. Doch die CDU hat den Ausbau des Sportforums gekippt. Machtpoker auf dem Rücken des Vereins? Der FSV wird seine Heimspiele in der nächsten Saison wohl doch nicht im Sportforum Eckersbach austragen können. Überraschend verweigerte der Finanzausschuss am Dienstagnachmittag mehrheitlich seine Zustimmung. CDU und FDP waren dagegen, dass die Stadt eine Viertelmillion Euro ausgibt, um die Interimssportstätte oberligatauglich zu machen. Zumindest die drei CDU-Leute fühlten sich offenbar überrumpelt. Denn bisher sei der Spielort Gera im Gespräch gewesen, meinen sie. Doch sowohl Gera als auch Reichenbach seien zu teuer, hatte Finanzbürgermeister Bernd Meyer von den Linken noch gewarnt. Jetzt bleibt völlig offen, wo der FSV die nächste und wahrscheinlich auch übernächste Saison spielen wird. Im Stadion jedenfalls nicht, das wird saniert. Die Leiter von Ordnungsamt und Sportamt, Rainer Kallweit und Uwe Findeiß, zogen sich nach der Klatsche im Ausschuss zur Krisensitzung zurück. Der FSV als Politikum: Mit ihrem Nein geht die CDU auch offen in Konfrontation zu Meyer. Noch in der Diskussion zum Haushalt 2011 hätte die Finanzverwaltung selbst für 1000-Euro-Projekte im sozialen Bereich kein Geld gehabt, begründet die CDU ihre Ablehnung in einer Mitteilung. Auch Investitionen ins Gewandhaus seien wegen knapper Kassen zurückgestellt und Schulen geschlossen worden. Diese Messlatte müsse noch gelten.
Quelle: Radio Zwickau


12.01.2010 Symbolischer erster Spatenstich
Am gestrigen Vormittag versammelten sich die Präsidiumsmitglieder Ingo Heinicke und Matthias Weichsel mit einigen anderen Gästen am zukünftigen Gästeaufgang des neuen Stadions, um den ersten Spatenstich zu feiern. Es waren neben Vertretern der Presse auch einige Interessenten zu dieser Veranstaltung erschienen, neben einigen Stadträten und den Vertretern der betreffenden Ämter, auch die Landtagsabgeordnete Frau Kerstin Nicolaus und der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Luther. Den Spatenstich an sich tätigte Baubürgermeister Dietrich gemeinsam mit Vertretern von Hoch- und Tiefbau Crossen, die für die Umsetzung des ersten Abschnittes verantwortlich sind. Der Baubürgermeister fand klare Worte des Dankes und machte nochmal die Bedeutung dieses Bauvorhabens für die gesamte Stadt Zwickau deutlich. Er wies aber auch nochmal ausdrücklich daraufhin, dass Zwickau auf einen bestimmten Anteil an Fördermittel angewiesen ist, um dieses Projekt auch komplett verwirklichen zu können. Er hoffe daher stark, dass die Gelder alle bewilligt werden uns sich das Stadion im vollen Umfang umsetzen ließe, d. h. inklusive des letzten Bauabschnittes welcher die Haupttribüne und den Turm betrifft. Baubürgermeister Dietrich wisse zwar, dass von der Priorität her, die Abschnitte eine andere Reihenfolge hätten haben müssen, doch ist er zuversichtlich was die Zukunft uns noch bringen mag.

Der FSV Zwickau ist natürlich sehr glücklich über den gestrigen Baubeginn am Westsachsenstadion. Es kann natürlich nur ein Signal an die gesamte Stadt und die Region sein, in Zwickau tut sich etwas! Dies muss man nicht einmal unbedingt aus der Sicht eines Fußballfans sehen. Es haben sich wohl fast alle Bewohner dieser Stadt über die Renovierung des Schloss Osterstein gefreut und Wir denken, dass eine Beseitigung der Ruine WeSa und eine neue Sportstätte der Stadt Zwickau, auch ein Grund zur Freude sein sollte. Das WeSa ist in seinem schlechten Zustand durch seine Lage zwar nicht jedem gleich ins Auge gefallen, doch ist es ein Aushängeschild der Stadt (für viele sogar ein historisches Kulturdenkmal, denkt man an die erlebten Momente) und dieses will auch gepflegt und erhalten werden. Wir freuen uns also auf ein zügiges Voranschreiten der Bauarbeiten und hoffen auf eine komplette Umsetzung der Pläne. (Quelle: FSV Zwickau)






18.12.2009 Vereinbarung über 10 Millionen Euro Fördermittel unterzeichnet
Am bisher kältesten Tag des Winters ist den Fußballanhängern warm ums Herz geworden. Die lange geplante Sanierung des Westsachsenstadions kann endlich losgehen. Am Freitagnachmittag unterzeichneten Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) und die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Pia Findeiß (SPD), im VIP-Raum des Stadionturms eine entsprechende städtebauliche Vereinbarung. Zu einem Drittel beteiligt sich die Kommune am 15-Millionen-Euro Projekt. Aus dem Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" sollen in den kommenden Jahren Fördermittel in Höhe von rund 10 Millionen Euro fließen. In der Vereinbarung heißt es allerdings, das Land bemühe sich, die Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Es ist zwar keine verbindliche Zusage, seitens der Stadtverwaltung zeigte man sich dennoch froh, dass durch die Unterschrift des Ministers aus der Absichtserklärung seines Vorgängers ein klares Bekenntnis wurde. " Der Vertrag stellt für Sie eine gewisse Sicherheit dar", unterstrich Markus Ulbig. Die Bagger können loslegen. Laut Aussagen von Helmut Pfefferkorn, Leiter des Bauplanungsamtes, ist das Geld für die Bauabschnitte I bis IV sicher. Dazu gehören unter anderem die Gegen- und die beiden Seitentribünen. Die Realisierung der nächsten Etappe mit Haupttribüne, Rasenheizung und Tribünenüberdachung hängt von der Kassenlage des Landes ab. "Wir haben uns ehrgeizige Ziele gestellt für ein Schmuckkästchen. Ob das am Ende alles geschafft wird, können wir heute noch nicht sagen", gestand Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Auf jeden Fall wird am Ende der bis 2013 veranschlagten Förderperiode ein funktionsfähiges Stadion zur Verfügung stehen. (Quelle: Freie Presse)










Gästeeingang wird verlegt
Nun steht es fest. Eines der größten Probleme rund um das Westsachsenstadion wird beseitigt. Der Gästeeingang wird verlegt und somit laufen sich die Gästefans und die Heimfans nicht mehr über den Weg. Zumindest nicht direkt vor dem Stadion. Die Gästefans sollen über die Planitzer Straße entlang eines Zaunes ins Stadion geleitet werden. Problem ist nur das sich die Anwohner dagegen wehren. Einen wirklichen Grund aus Sicht der Anwohner der gegen diesen Bau spricht konnte ich bei einer Besichtigung vor Ort aber nicht erkennen. Der Weg wurde schon zu Zeiten der 2.Bundesliga von vielen Fans als Ausgang genutzt und das nichtmal legal. Im Zuge der Sanierung des Stadions soll es ordentlich gemacht werden und sogar mit Zaun und die Anwohner streuben sich dagegen. Aus meiner Sicht ist das absolut unverständlich.


so könnte der Zugang verlaufen


Hier wird der neue Eingang entstehen (Sicht aus dem Stadion)


Gästeeingang fernab vom Heimeingang (Quelle: ABOA)


Das Sanierungskonzept
Geredet wurde in den letzten Monaten sehr viel doch etwas greifbares gab es nie. Nun ist es passiert und das Architektenbüro ABOA, Aufbauostarchitekten (ebenfalls Quelle der folgenden Bilder) hat das erste Modell vorgestellt. Das Stadion wird dabei rundum ein Dach erhalten, die Radrennbahn soll verschwinden, der Sanitärtrakt soll komplett erneuert werden und der Gästeeingang soll verlegt werden. Letzteres soll noch im Jahr 2009 beginnen. Die eigentlichen Umbaumaßnahmen sollen im Frühjahr 2010 beginnen. Die zu erwartenden Kosten belaufen sich insgesamt auf ca. 15 Milionen Euro. Für 2 drittel der Kosten wird die Stadt Fördermittel erhalten.
Die Rasenfläche soll 293 m üNN liegen.
Die Tribünen sollen eine Neigung von 32,5 Grad haben.
Das Dach soll eine Gesamtlänge von 16,50 Metern haben (incl Auflagefläche über den Sitzreihen).
Die erste Sitzreihe soll 6 Meter von der Seitenlinie entfernt sein.
Der Gästebereich soll insgesamt 832 Sitzplätz und 1664 Stehplätze erhalten.
Der Bereich im jetzigen C-Block soll Stehplatzbereich werden mit 3432 Stehplätzen.
Die Gesamtplätze belaufen sich auf 10247 Plätze welche sich in 5151 Sitzplätze und 5096 Stehplätzen aufteilen.
(Stand September 2009)


das neue Stadion


Eingangsbereich mit Turm


die Sicht aus dem heutigen Block B


die neuen Tribünen


Entwurf ABOA, Aufbauostarchitekten


Entwurf ABOA, Aufbauostarchitekten


Das Stadion Heute
Ich denke, dazu muss man nicht sehr viel sagen. Leider ist der Zustand unseres Stadions Deutschlandweit bekannt. Das dieser Zustand mehr als erschreckend ist sieht man ja leider alle 14 Tage zu den Heimspielen. Die letzten großen Baumaßnahmen im Stadion waren die Errichtung der Flutlichtmasten im Jahr 1997 welche mit dem Spiel FSV Zwickau - SC Freiburg am 10.11.1997 eingeweiht wurden.


Blick auf Block B und C


Blick auf Block A und B


Davor fiel das Augenmerk im Jahre 1996 bereits auf die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Stadionturmes im Eingangsbereich. Dieser gilt als Wahrzeichen des Westsachsenstadions.


der Turm aus Sicht der Gegengerade


der Turm im Eingangsbereich


Das Stadion im Jahr 2005


Leider sind diese "Veränderungen", wie wir ja alle wissen, auch schon einige Jahre her. Dieses wird sichtbar, wenn man sich mal mit offenen Augen im und um das Stadion bewegt. Der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich am Stadion und dem Umfeld. Die Strahlrohrtribünen haben ihr Alter erreicht und machen nicht mehr den sichersten Eindruck. Die Holzbänke sind morsch und besonders im Gästeblock sind die Schäden nach den Spielen mehr als deutlich sichtbar.


ein gewohntes Bild


Teil des Block F im Jahr 2009

Kommen wir nun mal zum Umfeld des Stadions. Auch dieser Zustand ist erschreckend. Zwischen den Tribünen wachsen schon Bäume und die alten Stehplatzbereiche bröckeln vor sich hin. Dieses ist gerade bei Derbys nicht gerade vorteilhaft. Zumal es in einigen Bereichen sicherlich nicht gut für die Standfestigkeit der Tribünen ist. Die Tribünen selbst werden von Spiel zu Spiel kleiner, da sie als Ersatzteile verwendet werden. Manche Blöcke sind im Laufe der Jahre sogar ganz verschwunden und diese Bereiche wurden mit Sand aufgefüllt. Der Rest gammelt weiterhin vor sich hin. Ein Trauriges Bild für jeden FSV Fan und sicherlich auch für so manche Gäste die unser Stadion noch aus alten Zeiten kennen.


der ehemalige Block G


es bröckelt vor sich hin


die alten Stehplätze


hier Stand vor Vielen Jahren der 2. Gästeblock


Baumwuchs im Block B

Ein weiteres großes Problem ist der Bereich rund um den Gästeeingang. Der Gästeeingang liegt auf der Geinitzstraße und nur wenige Meter weiter befindet sich der Eingang für die FSV Fans. Dieses ist bei Spielen gegen Pößneck oder sonstige Dorfvereine kein Problem. Aber da wir ja momentan in einer Liga spielen wo des öfteren Teams aus der der näheren Umgebung mit vielen Gästefans kommen wird das zum ernsthaften Problem. Kurzerhand wird da vor aber besonders nach den Spielen die Straße für alle Zuschauer des Heimvereins kurzerhand komplett gesperrt.


vor dem Spiel gegen LOK Leipzig


Gästeeingang

Auch der Gästeblock selbst entspricht einem Sicherheitsstandart den man sonst wohl nirgends findet. Für alle Zuschauer sollte man sagen "zum Glück". Auch der Zustand des Weges in den Block ist miserabel. Gerade beim Flutlichtspiel gegen LOK Leipzig wurd sich in der Öffentlichkeit massiv beschwert. Der Weg selbst ist nicht mehr Beleuchtet und wie unten auf dem Bild zu sehen ist auch sehr dicht bewachsen. Ein Zustand den man so nicht akzpetieren sollte.

Die Sanierung des Stadions ist ja geplant aber ob und wann diese jemals beginnen soll weiß wohl keiner so richtig.....


der Weg in den Gästeblock


Geschichte des Stadions
Der Baubeginn des an der Halde und auf dem Gelände des stillgelegten Vereinsglückschachtes (Zwickauer Steinkohlenbau-Verein) errichteten Stadions datiert aus dem Jahr 1937. 1940 wurde der Eingangsturm fertiggestellt, die Einweihung erfolgte schließlich am 20. August 1942. Das Stadion trug anfänglich den Namen Südkampfbahn und wurde nach der Gründung der DDR in Georgi-Dimitroff-Stadion umbenannt. Seit 1949 fanden in diesem Stadion die Heimspiele der Vorgänger des heutigen FSV Zwickau e. V. statt. Die Tradition reicht vom ZSG Horch Zwickau, dem 1. DDR Fußballmeister, über die BSG Motor Zwickau, Pokalsieger 1963 und 1967, die BSG Sachsenring Zwickau, Pokalsieger 1975, bis zur Gründung des FSV Zwickau e. V. am 31.01.1990.. Die traditionsreiche Sportstätte erlebte in den vergangenen 50 Jahren viele große Fußballspiele, andere Großveranstaltungen, wie z. B. die Zielankunft der Friedensfahrt, Steherrennen u. a., aber auch Rockkonzerte mit bis zu 40.000 Besuchern pro Veranstaltung. Die Höhepunkte waren ohne Zweifel die Spiele der BSG Sachsenring Zwickau im Europapokal der Pokalsieger in der Saison 1975/76. Die Mannschaft erreichte damals das Halbfinale und traf auf diesem Weg auf internationale Spitzenfußballclubs aus Athen, Florenz, Glasgow und Anderlecht. Nach der politischen Wende erhielt das Sportareal auf Beschluss des Stadtrates der Stadt Zwickau den Namen "Westsachsenstadion".

    


Quellen: Fsv Zwickau, Wikipedia

Mein besonderer Dank geht an unseren Fotografen der Woche für Woche das Spiel durch die Linse sieht und uns die Fotos hier zur Verfügung stellt.